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Zurück in die Zivilisation

Autor: Lars | Datum: 11 Februar 2013, 06:36 | Kommentare deaktiviert

Die Zivilisation hat mich wieder. Das ist zwar ein bisschen übertrieben, aber ein bisschen hatte ich mich so gefühlt, als ich Anfang Januar nach 2 Wochen in Catmon, wieder in Lucena ankam. Es war schon im Oktober, nach meinem Aufenthalt in Unisan, mal angedacht gewesen, dass ich dort für einen Monat leben sollte und im Nachhinein bin ich schon froh, dass das nicht geklappt hatte. Bei Catmon handelt es sich nämlich um ein kleines Fischerdorf mit höchstens 100 Häusern, einer Grundschule und einer kleinen Kirche. Es liegt zwar recht idyllisch und vom dem Haus meiner Gastfamilie waren es nur 20 Meter bis zum Strand, es hat aber ein bisschen an Beschäftigungsmöglichkeiten gefehlt und die nächste Stadt mit einem Markt und einer kleinen Mall ist eine gute halbe Stunde mit dem Trycicle entfernt. Man kann sagen, dass es das ländlichste war, was ich in den Philippinen bisher erlebt hatte. Es gab kein fließend Wasser und ein paar Häuser hatten auch kein Strom. Gekocht wurde grundsätzlich über einem Holzfeuerherd vor dem Haus und vor der morgendlichen Dusche durfte man sich erst einmal an der Pumpe ertüchtigen. Geschlafen habe ich zusammen mit einem der Söhne in einem traditionellem Haus aus Bambus und mit einem Dach aus speziellen Palmenblättern.

 

Ich hab im rechten Anbau gewohnt.

Während ich vormittags im Day Care Center der Southern Tagalog Conference ausgeholfen und Teacher Vivian assistiert habe, saß ich nachmittags mit den Jugendlichen zusammen und habe versucht mich auf Tagalog zu unterhalten, wurde von ein paar der Kinder besucht, die mich zum spielen entführen wollten oder habe einen Spaziergang durchs Dorf oder am Stand gemacht, an welchem man noch deutlich die Spuren des letzten Taifuns sehen konnte, der vor ein paar Wochen hier für eine kleine Überschwemmung gesorgt hatte. Überall lag reichlich angeschwemmtes Holz herum, teilweise sogar ganze entwurzelte Bäume, die jedoch einen super Spielplatz für die Kinder boten.

Da ich ja vor dem Jahr davon ausgegangen war, dass ich hauptsächlich in solch einer Einrichtung arbeiten würde, war ich froh, dass ich das nun endlich mal ausprobieren konnte, wenn es auch nur für knappe zwei Wochen war. Ich habe also Parts im Unterricht übernommen oder den Schülern bei ihren Aufgaben geholfen. Die Klasse bestand aus 20 Kindern zwischen 3 und 5 Jahren, die auf die Grundschule vorbereitet werden, es waren jedoch meistens nur 15 da. Manchmal waren auch ein oder zwei Eltern mit im Unterricht, um den Kindern bei den Aufgaben zu helfen, meistens ist Teacher Vivian aber alleine und da kam ihr meine Hilfe doch sehr gelegen Besonders, da viele Kinder beim Zählen und Schreiben noch Hilfestellungen brauchen. Hier ein Foto von der Klasse mit Teacher Vivian.

Die Kinder waren echt süß und wollten ständig, dass ich Aufgaben im Unterricht übernehme. So habe ich öfters das Gebet gesprochen oder einmal eine Bibelgeschichte auf Tagalog erzählt, mit leichter Unterstützung von Teacher Vivian. Mir hat die Arbeit sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, dass es morgen für mich nach Bondoc Peninsula geht, wo ich für drei Wochen in verschiedenen Day Care Centern assistieren soll.


PS: Wer meinen ersten Rundbrief noch nicht hat, ich habe ihn hier nochmal hochgeladen: http://lars.vem-freiwillige.de/get/53/1.%20Rundbrief.pdf

 

Weitere Berichte und mehr Fotos gibts, sobald ich wieder ordentliches Internet habe.

 

Verschiedenes

Autor: Lars | Datum: 09 Dezember 2012, 14:47 | Kommentare deaktiviert

Hier ein Statement der UCCP zu dem Taifun im Süden der Philippinen, damit bekommt man mal kleinen Eindruck:

Disaster Bulletin Alert

 

 

Außerdem möchte ich Euch noch eine Reportage über Altkleider ans Herz legen:

und dazu passt auch der Blogeintrag von Freddy aus Ruanda vom 27. Oktober.

"Heute habe ich eine kleine Geschichte für euch.

Ich gehe morgens wie gewohnt um fünf vor sieben aus der Haustür. An meinem Haus läuft ein Mädchen vorbei und ich denke assoziativ an eine Freundin aus Deutschland – ah, ich seh auch, warum; sie trägt dieselbe dunkelblau-hellblaue Fliesjacke, die Elly auch immer getragen hat. Lustig, welch cooler Zufall.
Im Krankenhaus begegnet mir der allzu bekannte Muzungu-Ruf. Er kommt von einem kleinen Mädchen aus dem Flüchtlingslager, das in seinem rosa Hello-Kitty-Kleid vor mir steht und winkt.
 Ah, dort drüben ist Antoine, mein Krankenhaus-Freund. Schönes Snoopy-T-shirt, mit allen, die dazugehören: Woodstock, Charlie Brown, dem komischen Typ, der seine Schmusedecke überall hinschleppt…
Der Kollege im Stuff-Meeting ist also für Globalization, zumindest steht das auf seinem Shirt. Und die 70-jährige kongolesische Patientin mit der Aszites unterstützt eine amerikanische Footballmannschaft –warum sonst sollte sie dieses hellgraue Fan-T-shirt tragen?!
Nachmittags, auf dem Weg zum kleinen Markt in Kigeme sehe ich einen Jungen mit einem Metallica-Pullover vor mir und spreche ihn instinktiv drauf an. Ach nee, er kennt die gar nicht. Aber vielleicht kennt der Mann dort drüben ja die Organisation, die ihren Slogan auf seinem T-shirt stehen hat.
Aber der Junge dahinten, was hat er auf seinem Oberteil stehen? Moment… „Abifahrt-Loret de Mare“ ? Auf DEUTSCH??!

Anmerkung: Ich denke, ihr habt die Intention dieser kleinen Kurzgeschichte schon erfasst. Also bitte, bitte werft NIE wieder Kleidung in die Altkleidersammlung, auch wenn es angeblich für „einen guten Zweck“ ist. Zwar gehen die Sachen wirklich wie versprochen an „die armen Kinder in Afrika“, werden hier allerdings einfach nur weiterverkauft, zu Geld gemacht und zerstören den gesamten traditionellen Stoffhandel.
Die verschiedenen Kleidungsstücke habe ich wirklich so gesehen, bis auf das Loret-de-Mare-Tshirt; davon hat mir Wiebke, eine andere Freiwillige erzählt."

 

Kurze Info

Autor: Lars | Datum: 08 Dezember 2012, 15:54 | Kommentare deaktiviert

Da mich schon recht viele Leute drauf angesprochen haben, möchte ich hier alle Sorgen beseitigen. Der Sturm hier auf den Philippinen, von dem Ihr vielleicht in den Nachrichten gehört habt, war nur im südlichem Teil der Insel und ich hab da kaum etwas von mitbekommen. Bei mir ist also wie gehabt, nur die Weihnachtsvorbereitungen laufen hier auf Hochturen und in den nächsten Tagen stehen schon die erste Weihnachtspartys an. Ihr hört von mir in den nächsten Wochen.

 

Neuer Ort, neues Glück

Autor: Lars | Datum: 29 November 2012, 12:52 | Kommentare deaktiviert

Da bin ich wieder und nach nem guten Monat gibt’s auch viel zu erzählen. Ich muss gestehen, es hat nicht aufgrund fehlender Internetverbindung so lange gedauert. Ich hab es in Batangas einfach vergessen, wohl ein Zeichen dafür, dass ich mich ganz gut eingelebt hatte und seit meinem Umzug habe ich einfach nicht so viel Zeit gehabt.
Ja, ich bin wieder umgezogen und lebe jetzt in Lucena, der Ort, von dem ich ursprünglich dachte, er sei meine Heimat für das ganze Jahr. Am Anfang war ich ein bisschen traurig, dass ich schon wieder umziehen musste, da ich mich gerade mit ein paar Leuten in Batangas City etwas besser verstanden habe. Es ist zudem anstrengend den ganzen Kennenlernprozess jetzt schon zum dritten mal mitzumachen, auch wenn die Leute hier super nett sind. Bevor ich aber anfange aus Lucena zu erzählen, erstmal noch ein paar Eindrücke aus Batangas.

Youth-Sunday

Ende Oktober stand nämlich der Youth Sunday an, was bedeutet, dass die Jugend den Gottestdienst und alles drumherum eigenständig gestaltet. Der Präsident des CYF hat die Predigt gehalten, ein anderer hat das Dankgebet gesprochen und es gab mehrere Tanz- und Gesangseinlagen seitens der Jugend. Zudem hat man vor der Kirche mit Photos und Plakaten von früheren Aktivitäten etwas Eigenwerbung betrieben. Ich hab natürlich fleißig beim Vorbereiten geholfen und hab mit drei weiteren eine Choreographie im Gottesdienst präsentiert.

Der nächste Höhepunkt des Tages, war der sogenannte Boodle Fight, was heißt, dass wir alle an einer langen Tafel zu Mittag gegessen haben. Es gab keine Teller oder Besteck, dafür war der Tisch mit Bananenblättern abgedeckt und das Essen überall verteilt. Rundherum wurde dann eine Linie aus Reis gezogen und der Kampf konnte losgehen. Kampf deshalb, da alle mit den Fingern gegessen haben und es aufgrund der fehlenden Teller gelegentlich unterschiedliche Ansichten über Besitzansprüche gab. Auch wenn ich es schon gewohnt war mit den Fingern zu essen, war es diesmal besonders lustig. Und lasst euch gesagt sein, Reis mit den Fingern zu essen ist nicht so einfach, wie man vielleicht denkt.

Youth-Sunday

Zudem möchte ich euch noch über meine letzte Woche in Batangas berichten, in der ich in der Primary School auf dem Kirchengelände mitgearbeitet habe. Mit ein paar Lehrern hatte ich mich bereits etwas angefreundet und sie in den Unterricht begleitet. Ich habe also Unterrichtsstunden in den Klassen drei, fünf und sechs mitgestaltet und Parts im Unterricht übernommen. Zwischen den Stunden durfte ich dann Hausaufgaben kontrollieren und bewerten und hatte insgesamt recht viel zu tun. Unterschiede zum Unterricht zu Hause waren, soweit ich das nach drei Tagen in der Schule beurteilen kann, dass der Unterricht frontaler ist und zumindest die Mathestunden immer nach dem gleichen Prinzip ablaufen: Es wird ein Thema an ein paar Beispielen an der Tafel erklärt und von Schülern vorgerechnet, dann werden in Stillarbeit weitere Aufgaben von den Schülern bearbeitet, die am Ende vom Lehrer eingesammelt und korrigiert werden. Ich glaube die Schüler sind hier auch für den Lernerfolg stärker selbst verantwortlich, was sowohl Vor-, als auch Nachteile hat. Es scheint, als wären die Meisten sind sich ihrer Verantwortung bewusst und es wird beispielsweise untereinander darauf geachtet, dass alle Englisch sprechen. Schüler, die das öfters vergessen, haben sich freiwillig, teilweise auch auf Empfehlung der Mitschüler hin, ein Schild mit der Aufschrift „Speak English“ umgehangen. Hätten wir früher wohl nicht gemacht.

Klasse 5

Klasse 5 und ich

Da mein Aufenthalt in Batangas City leider spontan um eine Woche verkürzt wurde, da sich Weltwärtsmitarbeiter in Lucena angekündigt hatten, sind ein paar geplante Aktionen, auf die ich mich schon gefreut hatte ins Wasser gefallen und es ist bei diesen drei Tagen als Lehrer geblieben. Es gab dann noch einen schnell organisierten Farewell Fellowship und am nächstem Morgen war ich auch schon weg, leider ohne mich von allen Verabschieden zu können, aber ich werde bestimmt nochmal hinfahren, wenn ich Zeit hab.

Über meine Arbeit hier in Lucena werde ich euch beim nächsten mal berichten, erwähnenswert ist aber vielleicht noch, dass ich ein Wochenende mit Freunden aus Manila auf dem ersten elektronischem Musikfestival auf den Philippinen war. Im Verhältnis zu Deutschland, war es ein recht kleines Festival, aber für die Philippinen ein große Sache. Das ganze hat in einem verlassenem Ressort in Tagaytay, etwa 100 Kilometer von Lucena entfernt, stattgefunden. Die Anreise für sich war schon ein kleines Abenteuer, dass es hier wenig öffentliche Verkehrsmittel gibt und man normalerweise mit privaten Bussen oder Jeeps fährt. Da es keine Direktverbindung gab, musste ich also zweimal umsteigen und mich immer zum nächsten Abfahrtsort durchfragen. Insgesamt habe ich für die Strecke gute 6 Stunde gebraucht, was auch daran lag, dass die Jeeps erst losfahren, wenn genug Passagiere da sind und sich die Fahrt auch lohnt. Dafür hat das ganze aber auch nur 4 Euro gekostet. Das Festival war echt super und es waren recht viele andere Ausländer da. So haben wir unter anderem nen deutschen Entwicklungshelfer, nen Ami, nen paar Franzosen, nen Österreicher und natürlich auch reichlich Filippinos kennengelernt. Insgesamt also ein wirklich gelungenes Wochenende und ich hoffe so etwas bald wieder machen zu können.

Tagaytay Electronic Music Festival

und schon neue Freunde gefunden

Wirklich schön ist hier in Lucena meine Wohnsituation, ich hab ein recht großes Zimmer mit Schreibtisch und ein eigenes Bad gegenüber von der Pastorwohnung, zu der ich auch nen Schlüssel hab. Zu Kochen oder Fernsehgucken kann sich also rüber gehen. Das Highlight ist aber die Dachterrasse mit Hängematte in der man sich, je nach Tageszeit, super sonnen oder Sterne gucken kann.


Goldy und ich machen Mittagspause

Das wars auch schon von mir und ich verabschiede mich mit meinem täglichen Ausblick über die Stadt...

 

Meistens kommt es anders und selten wie gedacht

Autor: Lars | Datum: 19 Oktober 2012, 01:03 | Kommentare deaktiviert

Das könnte die Überschrift für meinen Aufenthalt sein, denn große Pläne machen lohnt sich hier nicht, da es meistens doch anders kommt. Das finde ich auch gar nicht schlimm, dadurch kann ich nämlich auch selbst spontane Wünsche in mein Programm einbringen. Nach einer kleinen Überraschungsabschiedsparty in Unisan, über die ich mich sehr gefreut habe (wie hier bei Partys so üblich gabs Spaghetti),
Überraschungsabschiedsfeier

bin ich jetzt also nicht, wie kurzzeitig gedacht, in dem kleinem Fischerdorf Cadmon, sondern in Batangas City, der größten Stadt in Batangas. Mein Zimmer ist, wie auch schon in Unisan, im Haus des Pastors und damit recht zentral gelegen. Zur nächsten Mall ist es nur kurzer Fußmarsch und auch der Markt ist direkt um die Ecke. Zudem hat die Gemeinde hier einen ganz großen Vorteil, verglichen mit Unisan: Es gibt eine sehr aktive Jugend (Christian Youth Fellowship). Während ich in Unisan die meiste Zeit mit Erwachsenen verbracht habe, bin ich hier größtenteils mit Jugendlichen unterwegs, die auch nicht ganz so schüchtern sind wie in Unisan.
Zwar ist mein Tagalog ein wenig besser geworden, aber richtig unterhalten kann ich mich immer noch nicht, also ist der Großteil der Konversation noch auf Englisch. Hier sind Grammatik oder richtige Vokabeln auch eher zweitrangig, Hauptsache man versteht sich.

Abgesehen von meinen Aktivitäten mit den CYF habe ich die meisten der Kirchen hier besucht und ein paar mal den Pastor begleitet. Am Samstag haben wir zum Beispiel Hilfsgüter, wie Kleidung, Handtücher, Seife oder Töpfe, zu Flutopfern der großen Flut im August (manch Einer erinnert sich vielleicht, war sogar bei uns in den Nachrichten) gebracht. Viele Familien in den ländlichen Gebieten haben den Großteil ihres Besitzes verloren und wohnen seitdem in Notunterkünften der Regierung, der Kirchen oder der NGOs. In der Unterkunft in der wir waren, haben 5 Familien auf etwa 30 Quadratmeter gewohnt. Ein paar der Flutopfer sind in den letzten Wochen zu ihren Häusern zurück gekehrt und haben mit dem Wiederaufbau begonnen.

Zudem sind ein paar CYFler und ich der Einladung von Tito Ruben gefolgt um einen Vormittag auf seiner Farm zu arbeiten. Wir haben ein Feld mit Hilfe von Rind und Pflug gepflügt, Gras geschnitten und Kokosnüsse geerntet. Insgesamt eine recht schweißtreibende Arbeit, zur Erfrischung gab es aber frischen Kokosnusssaft und als kleinen Snack hinterher Zuckerrohr zum kauen.

Das Land gehört, wie in den meisten Fällen hier, nicht Tito Ruben, sondern einem Großgrundbesitzer, der 10 Prozent von allen Ernteerlösen bekommt. Die Bauern haben auch keine Gelegenheit das Land zu kaufen und es werden meistens nur einjährige Pachtverträge abgeschlossen. Es wurde vor ein paar Jahren zwar eine Landreform verabschiedet, laut der das Land mit der Zeit in den Besitz der Kleinbauern übergehen soll, diese wurde von der Regierung jedoch nicht konsequent durchgesetzt. Das könnte unter Anderem daran liegen, dass die Meisten der hohen Politiker selbst Großgrundbesitzer sind.



Natürlich habe ich mich am Sonntag wieder im Gottesdienst meiner neuen Gemeinde auf Tagalog vorgestellt.

Hier eine kleine Kostprobe:


Magandang umaga po.

Ako po si Lars at ay galling nang Duisburg sa Germany. Labing-siyam na taong gulang at nagtapus Secondary School itong taon. Ang ina ko ay isang guro at ang ama ko ay isang architect at may isang batang kapatid na lalaki. Gulang niya ay labing-walong taon.
Gusto kong maglaro at manood nang football.


Und was verstanden? Praktischer Weise bauen die Filippinos gerne mal englische Wörter in ihre Alltagssprache ein, dass macht es für mich (und für euch jetzt auch) ein bisschen einfacher. Ausgesprochen wird das ganze fast genauso wie im Deutschen, wer aber trotzdem eine Hörprobe möchte, kann sich das Ganze auch im Internet angucken, da jeder Gottesdienst als Livestream hochgeladen wird, einfach hier klicken: http://www.ustream.tv/channel/uccpbatangascity2011#/recorded/26126768
Ich bin ab Minute 20 dran.

So, jetzt kommt auch die (freie) Übersetzung:

Guten Morgen.

Ich bin Lars und komme aus Duisburg in Deutschland. Ich bin 19 Jahre alt und habe in diesem Jahr meinen Schulabschluss gemacht. Meine Mutter ist eine Lehrerin und mein Vater ist ein Architekt und ich habe einen jüngeren Bruder. Er ist 18 Jahre alt.
Ich spiele und schaue gerne Fussball.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass es hier spezielle Anreden für Ältere gibt, die ich auch in meinen Texten benutzt habe. Abhängig vom eigenem Alter (und manchmal auch Position) wird Kuja (großer Brude), Ate (große Schwester), Tito (Onkel), Tita (Tante), Lolo (Opa) oder Lola (Oma) vor den Vornamen gesetzt.

So, das wars auch schon von mir. Ich hoffe es geht euch allen gut und ich möchte mich mit einem Lied verabschieden. Das ist hier im Moment der Winterhit und wird eigentlich überall gespielt. Besonders der Tanz wird von den Jugendlichen gefeiert, musste ich auch schon machen :). Also einfach mal reinschauen.

 

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